Zum Seiteninhalt springen

Terrassenbeleuchtung: So setzen Sie Ihre Holzterrasse in Szene

Eine hochwertige Holzterrasse ist das Herzstück des Gartens – ein Ort für entspannte Sommertage und gesellige Grillabende. Doch oft endet das Vergnügen, sobald die Sonne untergeht. Mit der richtigen Terrassenbeleuchtung verlängern Sie nicht nur die Nutzungsdauer Ihres „Wohnzimmers im Freien“, sondern inszenieren die natürliche Schönheit des Holzes neu.

Erfahren Sie hier, wie Sie LED-Spots sicher in den Dielenboden integrieren, welche Lichtsysteme für Stimmung sorgen und wie Sie Ihre Beleuchtung smart steuern.
Tipps von den HolzLand Hassfeld Gartenprofis in Rahden bei Minden!

Der Klassiker: LED-Einbaustrahler im Dielenboden

Für Holzterrassen sind Boden-Einbaustrahler die eleganteste Lösung. Sie werden flächenbündig in die Terrassendielen eingelassen, sodass keine Stolperfallen entstehen. Besonders bei der Terrasse aus Holz ist die Installation vergleichsweise einfach, da die Verkabelung unsichtbar in der Unterkonstruktion verlegt werden kann. 

Worauf müssen Sie achten?

  • Schutzart (IP): Da Bodenleuchten Regen und zeitweise sogar stehendem Wasser (z. B. bei Starkregen) ausgesetzt sein können, ist die Schutzart entscheidend. Wählen Sie für den unüberdachten Bodenbereich Leuchten mit IP67 (wasserdicht bei zeitweiligem Untertauchen). Unter einer festen Überdachung genügt oft IP44 oder IP65.
  • Spannung: Nutzen Sie vorzugsweise Niedervolt-Systeme (z. B. 12V oder 24V). Diese sind für Mensch und Tier ungefährlich und können oft per „Plug & Shine“-System ohne tiefgreifende Elektriker-Kenntnisse verlegt werden.
  • Material: Achten Sie auf hochwertige Materialien wie Edelstahl (V2A oder V4A), um Rostflecken auf dem Holz zu vermeiden – ein Problem, das durch die Reaktion von Eisen mit der Gerbsäure in Hölzern wie Eiche oder Bangkirai entstehen kann.

Indirekte Akzente und Lichtpfosten

Neben den klassischen Spots im Boden gibt es weitere Möglichkeiten, Atmosphäre zu schaffen: 

  1. Lichtpfosten: Speziell für Sichtschutzzäune gibt es innovative Pfostenlösungen mit integrierten LED-Leisten. Diese Lichtpfosten sorgen für eine blendfreie, vertikale Beleuchtung, die Struktur schafft und gleichzeitig als Orientierungshilfe dient.
  2. LED-Stripes: Unter den Kanten der Terrasse oder unter Sitzbänken montiert, erzeugen LED-Streifen ein indirektes, schwebendes Licht. Dies ist besonders modern und blendfrei.
  3. Wand- und Pollerleuchten: Ergänzen Sie die Bodenlichter mit Wandleuchten an der Fassade oder Pollerleuchten am Terrassenrand, um eine räumliche Tiefe zu erzeugen.

Planungsgrundlagen: Erst planen, dann bauen

Der häufigste Fehler ist eine zu späte Planung. Idealerweise planen Sie die Beleuchtung, bevor die erste Diele verlegt wird. 

  • Kabelwege: Zeichnen Sie Leerrohre und Kabelwege in Ihren Verlegeplan ein. Nachträglich Kabel unter einer fertigen Holzterrasse zu ziehen, ist mühsam und oft nur durch Demontage möglich.
  • Sicherheit: Denken Sie an Ihre Verkehrssicherungspflicht. Stufen, Kanten und Übergänge zum Garten müssen gut erkennbar sein, um Unfälle zu vermeiden.
  • Lichtfarbe: Für Holzterrassen empfiehlt sich warmweißes Licht (2700 – 3000 Kelvin). Es unterstreicht den warmen Charakter des Naturmaterials Holz. Wunderbar stimmungsvoll!
  • Nachbarschaft: Achten Sie darauf, Leuchten so auszurichten, dass sie nicht blenden oder das Schlafzimmer des Nachbarn ausleuchten, um Konflikte bezüglich Lichtimmissionen zu vermeiden.

Smart Home: Lichtkomfort per App

Moderne Terrassenbeleuchtung lässt sich heute nahtlos in das Smart Home integrieren. Über Systeme wie Zigbee, Bluetooth oder WLAN können Sie Ihre Außenleuchten bequem per Smartphone oder Sprachbefehl steuern. 

  • Dimmbarkeit: Passen Sie die Helligkeit an – helles Licht zum Essen, gedimmtes Licht für den Wein am Abend.
  • Automatisierung: Nutzen Sie Zeitpläne oder Dämmerungssensoren, damit das Licht automatisch angeht, sobald es dunkel wird. Gleichzeitig sollten Sie das Licht in der Nacht ausgehen lassen, um Vögel und Insekten zu schonen. Für die Sicherung von Wegen empfehlen wir Bewegungsmelder statt Dauerlicht!
  • Sicherheit: Bewegungsmelder können eingebunden werden, um bei Betreten der Terrasse das Licht hochzufahren – das schreckt auch ungebetene Gäste ab.

Fazit zur Terrassenbeleuchtung

Eine durchdachte Beleuchtung macht Ihre Holzterrasse zum verlängerten Wohnzimmer – auch in den Abend- und Morgenstunden! Terrasse und Garten wirken im Licht einer Beleuchtung ganz anders: geheimnisvoll und stimmungsvoll. Dank Niedervoltsystemen und hohem Feuchtigkeitsschutz müssen Sie keine gefährlichen Stromstöße fürchten. Verschiedene Leuchten erlauben ganz eigene Akzente, von indirektem Ambiente-Licht bis zu Spotlights auf sehenswerte Gartenelemente.

Bei uns vor Ort in Rahden bei Minden beraten wir Sie gerne zu den passenden Materialien, passenden Unterkonstruktion, der richtigen Holzart und wie Sie Ihr Beleuchtungssystem optimal aufsetzen und vernetzen.

Erstellungsdatum: 01 / 2026. Aktualisierungsdatum: 01 / 2026.